Deaf Havana – „Davor habe ich nur Michael Jackson gehört.“

Aus Alternative-Rock wird Alternative-Pop: Heute erscheint mit „Rituals“ das neue Album von Deaf Havana. Frontmann James Veck-Gilodi hat passend dazu von seinen Anfängen mit Gitarrenmusik und sich der schwierigen Frage nach dem perfekten Platte für die einsame Insel gestellt.

Wann hast du zum ersten Mal die Art von Musik gehört, die du mit Deaf Havana nun auch selber machst?

Meine ersten gitarrenlastigen Alben waren „Blood Sugar Sex Magik“ von den Red Hot Chili Peppers und „Nevermind“ von Nirvana – davor habe ich nur Michael Jackson gehört (lacht). Diese beiden Bands haben mir allerdings gezeigt, was für eine einzigartige Energie Rockmusik mit sich bringt.

Erinnerst du dich noch an dein erstes Album?

Oh ja! Mit fünf Jahren habe ich meine Mutter angefleht, mir „Off The Wall“ von Michael Jackson auf Tape zu kaufen.

Und an dein erstes Konzert?

Ich glaube, das waren die Red Hot Chili Peppers im Hyde Park. Ich müsste da 14 Jahre alt gewesen sein.

Gibt es einen Song oder ein Album, welches du gerne selber geschrieben hättest?

Ja, da gibt es viele. Zu viele. Ich wünschte, ich hätte „Blue“ von Joni Mitchell geschrieben. Die Songs sind so wunderschön und traurig und divers. Es ist eines der besten Alben aller Zeiten!

Stell dir folgendes Szenario vor: Ihr seid auf Tour, verfahrt euch ganz schlimm und strandet urplötzlich auf einer einsamen Insel. Du dürftest dorthin ein Album mitnehmen – welches wäre es?

Es wäre dasselbe Album: „Blue“ von Joni Mitchell. Ich fühle dieses Album einfach. Immer, wenn ich es höre, fühle ich mich besser als zuvor.

Foto: Wolf James

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.